Es spielt Stephan Schad

Der Schauspieler lebt in Hamburg und arbeitet am Theater und in der Film- und Fernsehbranche. Er war seit 1989 an etlichen Theatern in Deutschland engagiert; darunter das Schauspiel Frankfurt und das Nationaltheater Mannheim. Von 1998 bis 2009 war er festes Ensemblemitglied des Hamburger Thalia Theaters. Seine Film- und Fernsehrollen sind zahlreich. (siehe auch www.stephanschad.eu) Derzeit gastiert Stephan Schad am Thalia Theater im „Thalia Vista Social Club“ und am St. Pauli Theater in „Kunst“ von Yasmina Reza. Er ist Mitglied des Ensembles "Die Glücklichen" und hat, seit Gründung dieser Truppe durch Jan Georg Schütte 2005 bei allen Arbeiten von "Die Glücklichen" mitgewirkt. 2012 wurde deren neuer Kinofilm „Leg ihn um“ auf den Hofer Filmtagen hoch gelobt. Im Herbst 2012 konnte der Film „Die Kirche bleibt im Dorf“ von Ulrike Grote, in dem Stephan Schad mitwirkte, ca. eine halbe Millionen Zuschauer in die Kinos locken. Er ist derzeit Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und war dort zuletzt ua. in „Der große Gatsby“ von Rebecca Kricheldorf und in „Fleisch ist mein Gemüse“ mit Studio Braun zu sehen. Neben „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind gibt er dort zur Zeit „Der Vorname“; eine bissig-böse Gesellschaftskomödie, die von Regisseur Christian Brey rasanten in Szene gesetzt wurde. Stephan Schad hat die Neuinszenierung von „Der Kontrabass“ selbst initiiert, mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg co-produziert und spielt diese Aufführung auf Einladung zusammen mit Henning Kiehn auch außerhalb des Deutschen Schauspiel-hauses.









Henning Kiehn

studierte von 1978 bis 1985 an der Universität Hamburg Musikwissenschaft und Soziologie. Vom E-Bass kommend begann er sich für den Kontrabass zu interessieren und nahm von 1982 bis 1987 ein klassisches Kontrabass-Studium am Hamburger Konservatorium und an der Hamburger Musikhochschule auf. 1984 absolvierte er den Studiengang Populärmusik der Hamburger Musikhochschule. Er arbeitete  innerhalb der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen über diverse Rock- und Bluesformationen hin zu Jazz und Chanson u.a. mit Eva-Maria Hagen. Theater-Erfahrungen sammelte er am Schauspielhaus Kiel, am Deutschen Schauspiel-haus in Hamburg, am Thalia-Theater, am Theater im Zimmer und Schmidt's Tivoli etc. Beim Musical „Buddy - Die Buddy Holly-Story“ war er von 1994 bis 2001 als Principal Bassist dabei. Immer stärker wurde in den vergangenen Jahren seine Hinwendung zum Schreiben und Produzieren eigener Musik, darunter einige Filmmusiken. Es entstanden zwei Filmmusiken zu Dokumentarfilmen des NDR. Aktuell wirkt er mit bei "Heinrich von Handzahm und den Hofschranzen", Pop für Erwachsene mit deutschen Texten und Niveau. Die von Franz Plasa produzierte CD wird demnächst veröffentlicht werden.







Oliver Helf

ist freischaffender Bühnen- und Kostümbildner und lebt in Ham-burg. Er begann sein Studium mit Architektur an der HfbK da-selbst und Freier Kunst am Oxfordshire College of Art & De-sign in England. Darauf folgte das Kostümbildstudium bei Dirk von Bodisco an der Hochschule für Angewandte Wissenschaf-ten Hamburg. Mit der Ausstattung für die Uraufführung von Jörn Arneckes Oper "Butterfly Blues" an der Staatsoper Ham-burg, in der Regie von Christoph v. Bernuth, machte er 2005 sein Diplom und arbeitete im Anschluss drei Jahre als Bühnen-bildassistent am Thalia Theater in Hamburg. Dort ent-standen zahlreiche eigene Bühnen- und Kostümbilder für Produktionen im Thalia Theater, dem Thalia in der Gaußstraße, dem Nachtasyl, auf Kampnagel und an diversen freien Spielorten. In diese Zeit fiehl auch die erste Zusammenarbeit mit Stephan Schad im Rahmen von Jan Schüttes siebenteiliger Theater-Serie "Swingers", für die er von 2006 bis 2007 die Büh-nen entwarf. Seit Ende seiner Assistenzzeit in Hamburg ar-beitet Oliver Helf an verschiedenen Theatern im In- und Aus-land und erabeitet Bühnenbilder und Kostüme für Schauspiel, Oper, Ballett und Tanz. Dabei arbeitet er u.a. mit Regisseuren wie Stephan Kimmig, Hasko Weber, Martin Laberenz, Frank Abt, Max Claessen, Christoph v. Bernuth, Nicolas Stemann, Agnese Cornelio und mit den Choreographen Yaroslav Ivanenko, Johnny Lloyd oder Antoine Effroy. Ab Sommer 2013 wird er unter der neuen Intendanz von Hasko Weber als Ausstattungsleiter im Leitungsteam des Deutschen National-theaters in Weimar arbeiten.








Max Cleassen

Regie

Max Claessen wurde 1978 in Hannover geboren, studierte in Erlangen Theater- und Medienwissenschaften, Literatur- und Kunstgeschichte und schloss ab mit einer Magisterarbeit über den Inszenierungsstil Andreas Kriegenburgs. Eine seiner ersten Regiearbeiten am Experimentiertheater Erlangen „Samurai“ von Dea Loher wurde zu internationalen Festivals nach Bratislava (Istropolitana) und Belgrad (Fist) eingeladen. Als Regieassistent am Thalia-Theater Hamburg arbeitete er zusammen mit u.a. Dimiter Gotscheff, Alize Zandwijk, Stephan Kimmig und Armin Petras und realisierte als Regisseur dort eine Reihe Projekten wie u.a. »Ein kurzer Film über die Liebe« nach K. Kieslowskis Filmreihe und »Bakchen.Ein Spiel« nach Euripides. Seine Insze-nierung »I hired a Contractkiller« nach dem Film von Aki Kaurismäki wurde außer Konkurrenz zum Körber studio Junge Regie eingeladen. Seit 2009 arbeitet Claessen als freischaffender Regisseur, u.a. am Schauspiel Chemnitz, Theaterhaus Jena, Staatstheater Cottbus, Dramaten Stockholm, DT Göttingen, Theater im Bauturm Köln, Landestheater Schleswig Holstein, Schauspielhaus Hamburg, JT Göttingen, Deutsches Theater Berlin, Theater Osnabrück. Er inszeniert Texte zeitgenössischer Autoren wie Oliver Kluck (Erstauführung am Schauspiel Chem-nitz) und Falk Richter als auch Klassiker wie „Man spielt nicht mit der Liebe“ von Alfred de Musset oder „Der Prozess“ nach Franz Kafka. Am Theaterhaus Jena wurden seine Autoren-projekte „Die Wirtschaftswunderoperette“ und „Liturgie des Leides. Ein Passionsspiel“ uraufgeführt. Über seine Arbeit „I hired a Contractkiller schrieb die Hamburger Morgenpost "Claessen setzt auf eine expressionistische, pantomimisch geprägte Körpersprache ohne viele Worte, die an Charlie Chaplins frühe Filme, mitunter auch an die Bildersprache René Magrittes erinnert. Es ist die einfache Poesie, die besticht."


























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das Team

Regie   Max Claessen

"Wir wollten das Beste, aber es kam wie immer."

Victor Tschernomyrdin, Generalsekretär der UdSSR